[1] M. hätte [Tilemann] Heshusen gern [als Schloßprediger, ⇨ 7863.1] in [Wittenberg] gesehen, dankt aber dem [Hz. Johann Albrecht von Mecklenburg] und [der theologischen Fakultät] für seine Anstellung in [Rostock].
[2] Beim Übermaß seiner Arbeit braucht M. Helfer. [Pfgf.] Wolfgang [von Zweibrücken] schickte eine Kirchenordnung [⇨ 7900]. Sie stimmt weitgehend wörtlich mit der [mecklenburgischen, ⇨ 7896.2] überein. Nur im Agendenteil beanstandet M. einige Zusätze. Die Gebete zu Vater, Sohn und Heiligem Geist müssen zusammenstimmen, zumal [Petrus] Canisius in Prag verbietet, Christus als Mittler anzurufen. M. ist darüber entsetzt und bittet Ch. um eine Stellungnahme zu Cyprian [⇨ 7828.2].
[3] Ch. soll auch [Johannes] Freder vom Ordinationsstreit abbringen. Er sucht Bundesgenossen gegen die [Wittenberger, ⇨ 7769].
[4] M. möchte mit Ch. und den anderen Freunden sprechen. Er schickt ein griechisches Hochzeitsgedicht [von NN für Hz. Ulrich von Mecklenburg; ⇨ 7755.2], an dem er aus Zeitmangel wenig geändert hat, und einen Bericht über Ungarn, den Ch. dem [mecklenburgischen] Hof schicken kann.