[1] Ohne Gedankenaustausch keine Humanität.
[2] J. denkt voll Wehmut an die Gespräche mit Luther und M.
[3] Zur Frage der Zinsen verweist J. auf Luthers Buch [⇨ 7334.2]. Der Kanzler des Kg. [Christian III.] von Dänemark [Andreas von] Barby hat M.s Antwort [6823f] mit gutem Grund anderen vorgezogen.
[4] J. lobt M.s Gutachten für den Regensburger Rat [7334]. Über die Konsistorien hat er im gleichen Sinn dem Regensburger Rat geantwortet. Hz. Johann Ernst von Sachsen hat in Coburg ein Konsistorium errichtet, das unter den Hzz. [Johann Friedrich d.M., Johann Wilhelm und Johann Friedrich d.J. von Sachsen] weiterbesteht. Die gute Verwaltung des [Matthäus von] Wallenrode. Auch die Gff. [Wilhelm und Georg Ernst] von Henneberg erwogen die Errichtung eines Konsistoriums [⇨ 7334.1].
[5] Bezüglich der Zinsen ist J. Luther und M. gefolgt.
[6] J. bittet, seine lateinische Übersetzung von Luthers Buch [Von den Conciliis und Kirchen] mit seiner Vorrede an Kg. [Christian III. von Dänemark: Kawerau, Jonas-BW 2, 337-342 Nr. 938] drucken zu lassen [vgl. WA 50, 507], sobald die Drucker [NN] aus Magdeburg zurückkehren. Wenn aber J.s Bote [NN] das Manuskript zurückbringt, muß er es auf eigene Kosten nach Frankfurt/[Main] oder Nürnberg schicken.
[7] [Justus] Jonas d.J. schreibt nicht, seit er mit [Georg] Lauterbeck in Wittenberg war, vielleicht von der Schwiegermutter [N. Hausner] und den Frauen [Martha Jonas geb. Hausner und NN] aufgehetzt.
[8] J. wird seine Antwort an den Rat [von Regensburg] schicken, wenn M. es wünscht.
[9] Grüße an Bugenhagen, [Jakob] Milichius, Paul Eber, [Melchior] Fend, Veit Örtel, [Caspar] Peucer und alle.