[1] Die Hessen [Andreas Hyperius, Adam Krafft, Caspar Lanius und Nathanael Krafft] kamen zwar mit Men. zusammen, sagten aber nichts über den Naumburger Konvent. [Johannes] Sleidan antwortete ihm, alle seien entschlossen, bei der CA zu bleiben. Dasselbe hatte Hz. [Christoph] von Württemberg seinen Gesandten [⇨ 7179] befohlen, die Men. auch einen dementsprechenden Brief des Mgf. Johann [von Brandenburg-Küstrin] zeigten. Sie wären zu M. und [Joachim] Camerarius nach Leipzig und sogar nach Wittenberg gekommen, wenn Sleidan sie nicht in Erfurt zur Umkehr veranlaßt hätte. M. soll berichten.
[2] Men. bittet um Überlassung des preußischen Buchs [Bekenntnis des Hz. Albrecht von Preußen, ⇨ 7088] für kurze Zeit. Was für eine Antwort Men. durch den Boten [NN] des Gothaer Rats von [Hz. Albrecht] erhalten wird, kann er dessen Brief an M. [7161] entnehmen. Doch Men. wird dem alten Knacker angemessen antworten. M. soll sich aus dem [osiandrischen] Streit heraushalten. Brenz leidet unerträglich darunter und empfahl, die thüringischen Schriften [⇨ 7161.4] nicht zu veröffentlichen.
[3] [Johannes] Funcks Tod meldete [fälschlich] der Eisenacher Pfarrer [Johannes Albinus]. Men. versteht nicht, wen M. in seinem letzten Brief mit „Vittinarius“ meint.
[4] Men. dankt M. für seine Sorge um Men.s Söhne [Justinus und Eusebius]; er betet für sie. Den Timotheus hat Men. zu [Johannes] Sturm nach Straßburg geschickt.
[5] [Hz. Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel] verfolgt Mgf. [Albrecht von Brandenburg-Kulmbach] und übernachtete gestern in Arnstadt. Franken ist verwüstet.