M. an Christoph Stathmion [in Coburg].
- [Wittenberg], 16. Mai [1554]
Fundort:
CR 8, 280f Nr. 5602.
‒ MBW.T 24.
Datierung:
Jahr: Minckwitz war Kanzler in Weimar von 1549 bis 1555, ab 1556 in Heidelberg, vgl. V.Press, Calvinismus und Territorialstaat (1970), 207 u.ö. (Lit.). Der Hof, bei dem M. nichts ausrichten kann, ist nicht der Heidelberger, sondern der Weimarer. Also bezieht sich 3 nicht auf St.s Streit mit Thomas Erastus (⇨ 7513), sondern auf den Angriff der Weimarer Johannes Stoltz und Johannes Aurifaber Vinariensis , von dem ihn M. am 16. Februar 1554 unterrichtete (7086). Am 16. Mai 1554 ging auch ein Brief nach Nürnberg (7181). St.s Anliegen dürfte die Sicherung seiner Stellung im ernestinischen Sachsen betreffen. Nachdem sein unmittelbarer Landesherr Hz. Johann Ernst am 6.2.1553 (⇨ 6800.4) und der ehemalige Kf. Johann Friedrich am 3.3.1554 gestorben waren (⇨ 7110), konnte ihm die Kritik der Astrologie durch die Weimarer Hoftheologen Sorge bereiten.
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