M.: Gutachten für Andreas Pfefferkorn aus Chemnitz. - [Wittenberg], 1553

[1] Über die Berechtigung des Wehrdienstes.

[1.1] Jedes menschliche Werk soll Gott gefallen und mit Gebet verrichtet werden.

[1.2] Wehrdienst in gerechter Sache gehört zur Obrigkeit nach Röm13.

[1.3] Der Soldat darf mit gutem Gewissen seinen Dienst tun wie der Hauptmann Cornelius Apg10.

[2] Gebete

[2.1] zu Gott Vater und

[2.2] zum Mittler.

Fundort:
CR 8, 189-191 Nr. 5516 (190 Z.13: Omnipotens). ‒ MBW.T 23.
Datierung:
Die von Pezel, Consilia 2 (1600), 171 [H*705] gebotene Adresse mit dem Jahr 1553 wird bestätigt durch die Erstausgabe, von der Horst Koehn bisher nur ein einziges Exemplar aufgefunden hat: Wittenberg, Predigerseminar, LC V 108(10). Der Titel lautet: Philippi Melanchthonis scriptum utile et bonum, et formulae precum, pro piis militibus. Ad amicum suum Andream Pfefferkorn Kemnicensem. Anno M.D.LIII. Am Ende folgt nach Amen: Scripsit amico suo Andreae Pfefferkorn Kemnicensi viro honesto Philippus Melanthon. Die Abschrift: Karlsruhe LB, Hs. K 2965, p.67-71, hat wie Peucer 1565 und 1570 (CR) Johannes Pfefferkorn als Adressaten.

Normdaten
Personen:

Cornelius: GNDHagrid

Melanchthon: GNDHagrid

Pfefferkorn, Andreas: GNDHagrid

Pfefferkorn, Johannes: GNDHagrid

Orte:

Chemnitz: GeonamesHagrid

Wittenberg: GeonamesHagrid