M. an Lgf. Philipp von Hessen. Dt. - [Wittenberg], 28. März 1553

[1] M.s Freude über Ph.s Befreiung [⇨ 6552.3] und Segenswunsch.

[2] M. lobt Ph.s Schreiben gegen Theobald Thamer [Hochhuth l. c. S. 229-233 und 243-247], mit dem er Mitleid hat. Seine Irrtümer.

[3] Gott wird Thamer wehren wie [Nikolaus] Storch, [Thomas] Müntzer, den Wiedertäufern, [Johannes] Campanus, [Georg] Witzel, [Michael] Servet, den Antinomisten, den Interimisten, [Andreas] Osiander und [Franciscus] Stancarus.

[4] Anbei das Protokoll der Unterredung [6778]. Empörung über Thamers Angriff auf die von Luther übersetzte Bibel.

[5] Ph. soll Thamer und seinesgleichen wehren, denn die Lehre der sächsischen und hessischen Kirche ist richtig, die Irrtümer sind bei den Päpstlichen, den Wiedertäufern und Thamer. Segenswunsch.

Fundort:
K. W. H. Hochhuth: ZhistTh 31 (1861), 267f [H 2047]; vgl. Pol. A. Hessen 3 (1954), 338. ‒ MBW.T 23.

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