M. an Johannes Brenz [in Stuttgart].
- [Wittenberg], 30. April [1551]
[1] Dankgebet für B.s Bewahrung [in der Interimszeit], für seine Stellung und für seine bleibende Freundschaft, die der Kirche nützt.
[2] M. erhielt von B. einen Brief via Joachim [Camerarius], der noch nicht nach Leipzig zurückgekehrt ist [⇨ 6085], und heute einen durch den Überbringer [Wolf von Dinstetten].
[3] Von den [württembergischen] Beratungen über das Trienter Konzil weiß M. durch [Johannes] Marbach [⇨ 6063]. Er rät, ein gemeinsames Bekenntnis bereitzuhalten, so schwierig dies ist. M. will nicht eigene Wege gehen. Er wird die [Confessio Saxonica, ⇨ 6080] bald schicken.
[4] Bitte um Antwort via Hieronymus Baumgartner.
Fundort:
V. Ernst: Blätter für württembergische Kirchengeschichte NF 2 (1898), 128-130 [H 2821].
‒ MBW.T 21.
Datierung:
Jahr aus § 3: Zu § 2 vgl. B. an Camerarius, 14. 4. [1551]: Pressel, Anecdota Brentiana (1868), 331 Nr. 179.