[1] St. erhielt M.s Brief am 9. November. Er dankt für die Ephemeriden des [Georg] Joachim Rheticus für 1551 [K.H.Burmeister, Georg Joachim Rhetikus 2 (1968), 75f Nr. 37], vermißt aber das von M. erwähnte Prognostikon [ebd. S.72+74 Nr. 36], das insbesondere für Niedersachsen Unheil vorhersieht, wogegen St., der das Jahr ab 11. März rechnet, für Deutschland Ruhe prophezeit.
[2] Dank für die andere Sendung mit den medizinischen Disputationen [anläßlich der Promotion des Paul Vadinus, bei ⇨ 5930], auch an [Melchior] Fend, und für die Schrift über [Kf. Johann von Sachsen, ⇨ 5957.1], die der Bote Andreas unlängst brachte.
[3] Als Gegengabe schickt St. seine Ephemeriden für 1551. St. über den Jahresanfang.
[4] St. hat beiliegendes Buch über die Heilung der drohenden Pest nach Hippokrates und Galen im Sinne des Johannes Magenbuch verfaßt, das er lieber in Wittenberg als in Nürnberg drucken lassen möchte, wobei er mit Fends Mitarbeit rechnet [⇨ 6592.3].
[5] St. schickt auch vertraulich seine Aufzeichnungen über die Rechtfertigung, die er seit vier Jahren nicht angeschaut hat. [Matthäus von Wallenrode] sagte, St. solle bei seiner Medizin bleiben. Die handschriftlichen Bemerkungen sind von Matthäus von Wallenrode. Dessen Urteil über [St.s] Buch De anima, das M. auf seine wiederholte Bitte hierbei erhält.
[6] Zu M.s Warnung an St.
[7] Bitte um die Tabulae directionum des Johannes Regiomontanus, die Tafeln des Nicolaus Copernicus und das Calendarium des [Paul] Eber [⇨ 5783.2], alles gegen Bezahlung.