[1] Segenswunsch für Mo.s Vater [Joachim Moller d.Ä.], Mo., seine Brüder [Eberhard und Heinrich] und die Familien. Heinrich ist sehr begabt und hat mit Gewinn an der Universität [Wittenberg] studiert.
[2] Keine Kriegsrüstungen in der Nachbarschaft. Mgf. Albrecht [von Brandenburg-Kulmbach] entließ seine Reiter. Ein Krieg in Niedersachsen wird nicht vom Kaiser, höchstens von den Machenschaften des [Hz. Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel] gegen die Stadt [Braunschweig] ausgehen.
[3] M. rechnet mit großen Unruhen wegen der Sünden und Raserei der Menschen, der Uneinigkeit der Theologen und eines Wunderzeichens in Nordhausen. Gebet. Die Politiker sollen sich der Studien annehmen.
[4] An der Universität [Wittenberg] und in der [kursächsischen] Kirche gab es keine Veränderung, und man dient den Nachbarn. Diese Tatsache widerlegt die Verleumdungen des [Matthias] Flacius. M. will gegen ihn schreiben [⇨ 5872.1]. Er bittet Mo., die Freundschaft zu wahren.
[5] Dank für Geschenke an den Sohn [Philipp] und die Tochter [Magdalena]. Gedenktag Salbung in Bethanien.