[Joachim Camerarius] an M. in Wittenberg. - [Leipzig], 17. Juni [1548]
[1] Jeder Ankömmling aus Augsburg könnte C.s Sorgen vermehren, wenn er nicht von der Richtigkeit seines Verhaltens überzeugt wäre. Er mahnt auch M. zu Gottvertrauen.
[2] Adrian [Albinus] äußerte auf der Durchreise die Hoffnung, [Kaiser Karl] werde die Annahme [des Interims] nicht mit Gewalt durchsetzen.
[3] Über die Unruhen in Straßburg [⇨ 5176f] wird der Überbringer [NN] berichten. Was er M. zu sagen hat, ist für die [Interimsberatungen] wichtig.
[4] Während [Johannes Pfeffinger] in [Wittenberg] war [⇨ 5187.1], traf aus Torgau ein Brief des [Kf. Moritz von Sachsen] an ihn ein. [Ludwig] Fachs hielt es nicht für nötig, ihn nachzuschicken.
[5] In Nürnberg herrscht Angst, da das [Interim] angenommen werden soll. Gebet.
[6] Frau [Anna] C. ist krank.
Fundort:
Eigenhändig: ehemals Landeshut, Ms. II, f. 359.
‒ MBW.T 18 (erstmals publiziert).
Datierung:
Jahr: Offensichtlich ist das Interim gemeint.