[1] Über den [Augsburger] Reichstag weiß D. nichts Wichtiges. Dort herrscht eine Seuche. [Kaiser] Karl ist schwer krank. Die anderen halten Bankette ab mit Maria [von Österreich], der Gemahlin des [Hz. Wilhelm] von Kleve[-Jülich]. Keine Beratungen über das Konzil, denn der Kaiser hat größere Sorgen; Papst [Paul III.], Kg. [Heinrich II.] von Frankreich und Venedig sollen ihm den Krieg erklärt haben, Konstanz soll von den Schweizern besetzt sein.
[2] Die Einwilligung der Städte in das [Trienter] Konzil wird vorgetäuscht. D.s Kritik am Rechtfertigungsdekret [⇨ 4631.2].
[3] Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] lehnte das Konzil ab. Er wartet auf einen Brief von M. und ist über das Schweigen der [Wittenberger] befremdet. M. soll ihn trösten.
[4] Über den Karpfenhändler [Matthias Meier, ⇨ 4952.3; ⇨ 4988.3] anbei ein Zettel von Hieronymus [Besold].
[5] D. leidet am Stein. Seine Frau [Kunigunde] brachte sich eine schwere Schnittwunde bei.
[6] Empfehlung der Nürnberger Studenten.
[7] [Johannes] Bart schickte M.s Vorrede zu den Sprüchen Salomons [CR 14, 1-6?]. D. erwartet auch den Kolosserkommentar [erschien erst 1559, CR 15, 1222].