M. an Johannes Aurifaber [Vratislaviensis in Breslau].
- [Wittenberg], 18. November [1547]
[1] Die Wiederherstellung der Universität [Wittenberg] geht nur langsam voran. Doch A. hat selbst die schreckliche Konstellation [am 12. November, ⇨ 4954.2] gesehen. M. ließ die Schloßpredigerstelle für A. freihalten; doch wegen des Winters und des Augsburger Reichstags soll A. bis zur Leipziger [Neujahrs-]Messe warten. [Paul] Eber schreibt vermutlich dasselbe.
[2] M. über einen Fehler in seiner Dialektik [CR 13, 678]. Er reist jetzt nach Leipzig, um mit [Sebastian Roth] aus Auerbach darüber zu sprechen.
[3] Am Jahrestag des ersten Angriffs auf Wittenberg. Anbei ein Gedicht über die letzte [Sonnen]finsternis [⇨ 4946.2].
Fundort:
CR 6, 725f Nr. 4069; vgl. P.Flemming: ThStKr 85 (1912), 598 Nr. 4069/70 [H3118].
‒ MBW.T 17.