M.: Trostgründe. - [Zerbst, vor 8. April 1547]

[1] Philosophische Trostgründe (Loci):

[1.1] Notwendigkeit.

[1.2] Tugend.

[1.3] Gutes Gewissen.

[1.4] Vorbilder.

[1.5] Betrachtung des Endes.

[1.6] Die Wirkung dieser und der folgenden Gründe.

[2] Trostgründe (Loci) in der Kirche:

[2.1] Notwendigkeit.

[2.2] Tugend.

[2.3] Gutes Gewissen.

[2.4] Vorbilder.

[2.5] Betrachtung des Endes.

[0] Es folgen die der Kirche eigentümlichen:

[2.6] Gottes Verheißungen.

[2.7] Glaube, Gebet, Hoffnung.

[2.8] Christus .

[2.9] Die Erhaltung der Kirche.

[2.10] Fromme und Spötter.

Fundort:
CR 6, 483-488 Nr. 3834. ‒ MBW.T 16.
Datierung:
Datum: Am 8. April als druckreif erwähnt (4698.1). Ein Wittenberger Erstdruck dieser kleinen und offenbar anonym (CR 6, 491) erschienenen Schrift ist zwar noch nicht nachgewiesen. Doch erschien im gleichen Jahr 1547 in Nürnberg die deutsche Übersetzung Veit Dietrichs: B.Klaus, Veit Dietrich (1958), 18 Nr. 26; die Vorrede: CR 6, 488-491; modernisiert: W.Heinsius, Melanchthon. Vom erschrockenen Gewissen (1931), 56-72 [H*3363]. Zur Nachwirkung vgl. J.Haußleiter, Johannes Aurifabers Trostheft für den gefangenen Kurfürsten Johann Friedrich den Großmütigen (Frühjahr 1549) und Melanchthons Loci consolationis (1547): ARG 16 (1919), 190-199 [H3200]. M. selbst hat diese Trostgründe 1554 in die lateinische Fassung seines Examen ordinandorum aufgenommen, wodurch sie weite Verbreitung erlangten: CR 23, 78-81 (nach der Ausgabe von 1559).

Normdaten
Personen:

Dietrich, Veit: GNDHagrid

Johann Friedrich d. Ä. von Sachsen: GNDHagrid

Melanchthon: GNDHagrid

Orte:

Zerbst: GeonamesHagrid