M. an Fürst Georg von Anhalt [in Dessau].
- [Zerbst], 26. März [1547]
[1] Nach seiner Rückkehr [aus Dessau] fand M. Briefe und mancherlei, darunter ein Exemplar des Trienter Dekrets [⇨ 4631.2], worin die Glaubensgerechtigkeit verurteilt wird.
[2] Über den Rätetag in Mittweida schrieben die Freunde dasselbe, was G. seinem Bruder [Johann von Anhalt] nach [Zerbst] geschrieben hat. M. erfuhr, daß Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] billige Bedingungen stellt; nur die Reinheit der Lehre und seinen Rang und Besitz will er nicht aufgeben.
Fundort:
CR 6, 445f Nr. 3791.
‒ MBW.T 16.
Datierung:
Tagesdatum in der Abschrift: Nürnberg StB, Strob. Ms. 39, f.5r. Jahr wie 4658. Offenbar schrieb M. 4669 als einen ähnlichen Brief wie 4658 an G., bevor er dessen Bestätigung 4666 erhalten hatte.