M. an Paul Eber [in Wittenberg]. - Zerbst, 19. Februar 1547

[1] Coswig [⇨ 4593.1] war ein Irrtum; M. mußte nach Köthen, wo er mit Fürst [Wolfgang] von Anhalt offen über Krieg und Frieden sprechen konnte, worüber er berichten wird.

[2] Vom Pfarrer [Johannes Schlaginhauffen] erfuhr M., daß dieses Jahr den Bienen wie den Gelehrten verderblich war. Er schickt Waben und knüpft daran Betrachtungen über die Auferstehung und Mitteilungen aus Aristoteles [Hist. an. 5, 22 (553b31 Bekker)].

[3] M.s Name kann seinem [Traum]gedicht [⇨ 4535.3] beigefügt werden.

[4] Des [Justus] Menius Brief enthielt Vorwürfe [wegen der Änderung seines Buches Von der Notwehr durch M., ⇨ 4590.5]; doch hätte er gegen den Papst mit anderen Waffen kämpfen sollen.

[5] Der Nürnberger Rat bot Camerarius und M. Asyl an. Anbei die Briefe von Veit [Dietrich] und Hieronymus [Baumgartner]. M. denkt dabei nicht nur an sich, sondern auch an E. und einige andere Kollegen.

[6] E. soll die [Druck]bogen der Menius-Schrift schicken.

Fundort:
CR 6, 396 Nr. 3741. ‒ MBW.T 16.

Normdaten
Personen:

Aristoteles: GNDHagrid

Baumgartner, Hieronymus: GNDHagrid

Camerarius, Joachim: GNDHagrid

Dietrich, Veit: GNDHagrid

Eber, Paul: GNDHagrid

Melanchthon: GNDHagrid

Menius, Justus: GNDHagrid

Schlaginhauffen, Johannes: GNDHagrid

Wolfgang von Anhalt: GNDHagrid

Orte:

Wittenberg: GeonamesHagrid

Zerbst: GeonamesHagrid