M. an Joachim Moller [in Hamburg].
- [Zerbst], 6. Januar 1547
[1] M. erinnert Mo. an seine häufige Rede von der Aufgabe der Städte beim Krieg der Fürsten und mahnt zur Förderung von Kirche und Studien. [Lgf. Philipp von Hessen] bemühte sich vergeblich um Beilegung des Bruderkriegs [⇨ 4534].
[2] M. dankt Mo., daß er für die Auszahlung des Geldes [von Kg. Christian III. von Dänemark, ⇨ 4543], das der schwedische Ritter Christoph [Andreas] schicken sollte, sorgt, und bittet, die 150 Taler dem Veit Örtel auszuzahlen.
[3] M. will dem Asylangebot zumindest mit einem Besuch entsprechen. Grüße an Mo.s Vater [Joachim Moller d.Ä.] und Bruder Eberhard und an [Johannes] Aepinus. Anbei das Traumgedicht [⇨ 4535.3].
Fundort:
CR 6, 348-350 Nr. 3693.
‒ MBW.T 16.