[1] M. faßt sich kurz, weil er bei schwacher Gesundheit und B. mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt ist. Mit Eobanus [Hessus] hat M. gemäß dem Auftrag des [Nürnberger] Rates verhandelt und 150 Gulden zugesagt; anbei seine Antwort [Epistolae familiares (1543), 38 (H 55]); M. rät, die Berufung zu bestätigen, da Eobanus auch gegensätzlichen Einflüssen ausgesetzt ist.
[2] M. bestärkt B., sich für die Vollendung der einzigarten Schulgründung einzusetzen.
[3] Anbei M.s Brief an Sigismund [Gelenius: 437], dem auch B. und Joachim [Camerarius] schreiben sollen. M. sagt seine weitere Hilfe zu.
[4] Anbei M.s Gutachten über kirchliche Einkünfte [439], das B. bei Zustimmung weiterleiten soll; M. hat darüber Juristen befragt. Liturgische Bräuche möchte M. unangetastet lassen, sofern die mit dem Gewissen unvereinbaren beseitigt sind [Adiaphora].
[5] Joachim [Camerarius in Bamberg] soll M.s Briefe an Eobanus und Sigismund [s. § 1 und 3] sowie beiliegenden Brief und Sophokles-Codex erhalten. Segenswunsch zur Hochzeit. Caspar Borner hat noch nicht geantwortet.