M. an Veit Dietrich in Nürnberg.
- [Wittenberg], 7. [März 1545]
[1] M. kann [die Freilassung des Hieronymus Baumgartner] leider [noch] nicht melden. Was [Lgf. Philipp von Hessen] unternahm, ist D. bekannt; das Protokoll [⇨ 3821a] soll dem Bruder [Bernhard Baumgartner] gezeigt werden; was der zu tun rät, möchte M. von D. erfahren. M. bat den Lgf., selbst weitere Schritte zu unternehmen [3830], meint aber, daß dem Hindernisse entgegenstehen. Trost.
[2] M. antwortete auf eine [von NN] vorgelegte Frage; er ist empört über eine Entschuldigung obrigkeitlicher Fehler.
[3] Anbei [M.s] Auslegung des 5. Buchs der Ethik [des Aristoteles, ⇨ 3825].
[4] Kaiser Karl wird vermutlich zum bereits eröffneten Wormser Reichstag kommen.
[5] D. hätte von Hieronymus' Frau [Sibylle Baumgartner] kein Geld annehmen und M. schicken sollen.
Fundort:
CR 5, 676f Nr. 3135.
‒ MBW.T 14.
Datierung:
Datum: Jahr von D. notiert, der auch den von M. geschriebenen Monat Februar in März verbesserte, was wegen der in 1 erwähnten Schriftstücke zweifellos richtig ist; vgl. M.Lenz: ZKG 4 (1881), 156 Anm.1 [H2237].