[1] Dank für M.s Brief [3625] und das ihm und seinem Bruder [Peter] bewiesene Wohlwollen.
[2] St.s Lebenslauf.
[3] M.s Lehre gibt St. Kraft und Trost in den gegenwärtigen Nöten, denn [die Evangelischen in Bartfeld] sind gefährdet durch den [katholischen] Kg. [Ferdinand], dem man aber gehorsam ist, durch die Türken, durch Adel und Bürger.
[4] Der Verrat des Franz Bebek, der die Vernichtung einer türkischen Truppe vereitelte, als Beispiel der allgemeinen Verworfenheit.
[5] Die [Georg Martinuzzi] ergebenen Kaschauer fingen Frau und Kinder des [Georg] Werner. St. verurteilt auch die Gefangennahme des Hieronymus Baumgartner, den er u.a. aus M.s Widmungsvorrede zu De anima [2361] kennt.
[6] St.s Bruder [Peter] kam todkrank an, ist aber wieder genesen. St. dankt für den griechischen Psalm des [Joachim] Camerarius [⇨ 3625.3]. Er konnte ihn ohne M.s lateinische Übersetzung verstehen. Gruß von St.s Bruder.
[7] Empfehlung des Überbringers [Christoph Lippai, ⇨ 3691.3], der aus türkischem Gebiet zum Studium entkam. M. soll diesen Gemeinden helfen. Über [Martinuzzi] und die evangelische Sache sollen Augenzeugen berichten.