[1] Eine tabellarische Stellensammlung zu den Glaubensartikeln dient der Belehrung und Tröstung.
[2] Die von M. zum persönlichen Gebrauch angelegte und mit Erläuterungen versehene fand Verbreitung, mußte also verbessert und vermehrt werden [⇨ 132]. Bezüglich dieser seiner Zwecke ist M.s Gewissen unberührt von den Angriffen von [Johannes] Eck, [Johannes] Cochlaeus, Alfonso [de Virués, ⇨ 3281.2] und ihrer Anhänger.
[3] Angesichts der Schwierigkeiten einer kirchlichen Dogmatik studierte M. gelehrte und geisterfüllte Autoren, und er befleißigte sich bestmöglicher Klarheit. Neues will er nicht erfinden, sondern die Lehre der Wittenberger Gemeinde und der ihr verbundenen wiedergeben, da sie mit der katholischen Kirche Christi übereinstimmt.
[4] Dieser Gemeinden Urteil scheut er nicht.
[5] Daß, wie M. oft wünschte, ein solches Werk als Gemeinschaftsarbeit verfaßt würde, erwartet er nicht mehr von den Fürsten.
[6] M. betet um Wahrheit und Einheit
[7] und ermahnt die Universitäten als Pflanzschulen der geistlichen Ämter.