[1] Der Hz. bestätigt M.s Brief vom 18.2. [3170]. Die Visitation muß er wegen seiner Reise [nach Krakau] zur Hochzeit des Sohnes [Sigismund II. August] des Kg. [Sigismund I.] von Polen [mit Elisabeth von Österreich] unterbrechen.
[2] Die [kirchlichen] Mißstände haben den Zorn Gottes und damit die Türken herbeigezogen.
[3] Über die Elevation hat der Hz. trotz den Einwänden, die Bf. Paul [Speratus] von Pomesanien gegen ihre Abschaffung hat, Luthers [17.2.1543: WAB 10, 265-267 Nr. 3849] und M.s Gutachten eingeholt und erwartet M.s noch ausführlichere Antwort.
[4] Hinsichtlich einer Bischofsordnung dankt der Hz. für M.s Rat und nennt seine Vorstellungen über Zuständigkeit und Besoldung. Er wartet auf die versprochene Wittenberger Konsistorialordnung [⇨ 3342].
[5] Der Hz. dankt für die Warnung vor [Gerhard] Westerburg und wünscht Aufklärung über Johannes Laski.
[6] Im Streit zwischen Mgf. Georg von Brandenburg[-Ansbach] und Mgf. Albrecht von Brandenburg[-Kulmbach] will der Hz. in Polen durch ein Gespräch mit Georg vermitteln.
[7] Peter Hegemon wird die erbetene Zulage zu seinem Stipendium bewilligt.
[8] Der ständig kranke Jakob Metius soll, wenn er es wünscht, entlassen werden.