M. an Joachim Camerarius [in Leipzig].
- [Wittenberg], 9. Februar [1543]
[1] Um dem Tübinger Boten [→§ 2] und Hieronymus Nopp, der über Nürnberg nach Regensburg reist, Briefe mitzugeben, schreibt M. bereits seit zwei Uhr morgens. Er ist überlastet — die Zeit reicht kaum für ein kurzes Gebet — und denkt an Flucht.
[2] Der Bote des [Leonhard] Fuchs [⇨ 3116.1] kam nicht ganz leer [von Kf. Joachim II. von Brandenburg] zurück; doch entspricht die Gabe [von 100 Talern] nicht dem Wert des Werkes [De historia stirpium, ⇨ 3133]; daran ist das bedauerliche Unglück des Fürsten [in Ungarn, ⇨ 3066] schuld.
[3] M. schrieb auf C.s Wunsch an Balthasar [Käuffelin: 3160] und an Matthias [Garbitius]; C. kann diese Briefe gegebenenfalls ändern.
Fundort:
CR 5, 35f (mit 921) Nr. 2635; Cod. I, 238; vgl. Druffel (1876), 507.
‒ MBW.T 12.
Datierung:
Jahr: Amtsantritt Nopps in Regensburg (⇨ 3109) und § 2.