[1] In der allgemeinen Bedrängnis hat die Kirche die Gewißheit ihres Bestehens. Deshalb sollen auch die Theologen den Philologen helfen, die für die Bibelwissenschaften unerläßlich sind.
[2] Ein erstklassiger Philologe ist Matthias [Garbitius] Illyricus; M., der oft mit ihm Paulus-Stellen erörterte, hat ihn veranlaßt, den Ruf nach Tübingen anzunehmen [⇨ 1951].
[3] Nun erfährt er, daß sein Gehalt um 20 Gulden gekürzt wurde [⇨ 3116.2]. Er bittet K., beim Senat der Universität die Zurücknahme zu erwirken,
[4] und erinnert an die gemeinsamen Studien einst [in Tübingen] und die kirchliche Zusammenarbeit [beim Wormser Religionsgespräch, ⇨ 2551.6] sowie an Joachim Camerarius.
[5] M. wiederholt seine Bitte und schlägt vor, sich von [Johannes] Sichard, von M.s Verwandtem Caspar Volland und von Leonhard Fuchs unterstützen zu lassen.