Martin Luther an M. [in Regensburg].
- [Wittenberg], 18. April 1541
[1] L. hat M.s Brief [2661] am 17. erhalten. Trotz geringer Hoffnung erfleht er Gottes Segen für die Reichstagsverhandlungen und für M.s Aufgabe.
[2] [Nikolaus von] Amsdorf kommt [nach Regensburg], jedoch ungern und nicht so hoffnungsvoll wie [Kf. Joachim II.] von Brandenburg [⇨ 2656.3].
[3] Über die eben erschienene Schrift [Expostulation und strafschrifft Satane des Fürsten dieser welt mit Hertzog Heintzen von Braunschweig ...] und die Behandlung der [Doppelehe] des Lgf. [Philipp von Hessen] darin. [Johannes Lening] kann eben nicht schweigen. Mehr darüber durch Amsdorf.
[4] L. leidet noch an Ohrvereiterung und erwartet den Tod. Grüße.
Fundort:
WAB 9, 370-373 Nr. 3600 mit 13, 294 und O.Waltz: ZKG 2 (1878), 142 [H2209].
‒ MBW.T 10.