M. an Johannes Brenz in Schwäbisch Hall.
- Regensburg, 31. März 1541
[1] Wegen der Handverletzung, die er sich beim Umstürzen des Reisewagens zugezogen hat, diktiert M. dem Caspar Cruciger.
[2] Verzögerung des Verhandlungsbeginns vermutlich wegen der Unschlüssigkeit des [Kaisers] hinsichtlich der Form; es heißt, Kf. [Joachim II.] von Brandenburg, Mgf. Georg von Brandenburg[-Ansbach], [Nikolaus] Granvella und ein Vierter sollen den Auftrag erhalten, durch Gelehrte ihrer Wahl doppeldeutige Artikel aufstellen zu lassen. M. fürchtet die Kollaboration einiger aus dem eigenen Lager [Lgf. Philipp von Hessen]. M.s Position ist aus beigefügter Rede [De odio sophistices, ⇨ 2632.3] ersichtlich.
[3] Sobald der Verhandlungsmodus bekannt ist, soll B. kommen. Nürnberg schickte noch keine Prediger.
[4] Gruß Crucigers.
Fundort:
CR 4, 147f Nr. 2175.
‒ MBW.T 10.