Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen an Kg. Franz I. von Frankreich. [Lateinisch von M.]. - Frankfurt/[Main], 19. April 1539
[1] Ergebenheitserklärung. Die [Schmalkaldener] wurden beim Kg. als Unruhestifter verleumdet, und der Bundesgenosse Hz. Ulrich von Württemberg hat mitgeteilt, daß er vom Kg. durch einen Gesandten [Sieur de Vallepable] vor dem Anschluß an das angebliche Kriegsbündnis gegen geistliche Fürsten gewarnt wurde [vgl. Pol. Corr. Straßburg 2, 601; J.V.Wagner, Gf. Wilhelm von Fürstenberg (1966), 153f].
[2] Zur Widerlegung dieser Verleumdung wird auf ihre Friedensbereitschaft hingewiesen, andererseits auf die Ächtung der Stadt [Minden, ⇨ 2116.3], den [Nürnberger] Bund [⇨ 2123.1] und die Kriegsvorbereitungen der Gegner [⇨ 2191.5].
[3] Die eigene Verantwortung gegenüber Kirche und Vaterland und die mangelnde Gesprächsbereitschaft der Gegner.
[4] Bitte um das Wohlwollen des Kg.s.
Fundort:
CR 3, 695-697 Nr. 1798.
‒ MBW.T 8.