[1] Der Mädchenschullehrer Jakob [NN] ist schuld, daß M. nicht häufiger schrieb. J.s [Tochter] Sophie ist gesund. Franz [Burchard] und [Friedrich] Myconius sind gestern [nach England] abgereist; sie werden wohl bei J. gewesen sein.
[2] Gerüchte über die Ankunft des Kaisers in Nürnberg.
[3] M. berichtet über die bevorstehende [Reformation] in der Mark [Brandenburg], die [Kf. Joachim II. von Brandenburg] gemäß dem Wunsch des Volkes und der Mehrheit des Adels, aber gegen den Widerstand der Priester durchführen will, weshalb ihn Kg. Ferdinand vorgeladen hat. M. hatte ihn von J. gegrüßt.
[4] M. hat an Wilhelm [NN] geschrieben, der seine Verlobung mit Anna [NN] plötzlich auflösen will. M., der zu seinem Bedauern die Haltlosigkeit seines Schwiegersohnes [Georg Sabinus] nicht vorhergesehen hat, hält es für unklug, daß die Mutter des Mädchens darauf besteht.
[5] Der Rechtsstreit zwischen [N.] von Metzwitz und [Martin?] List wird noch Mühe machen. Nach der letzten Visitation, an der Luther und Hieronymus [Schurff] teilnahmen, schrieben M. und [diese] an [Kf. Johann Friedrich]; auch [Gregor] Brück unterstützte dies.
[6] In der Ehesache des [N.] Brant ist ein Urteil ergangen. M.s Sorgen und Mühen.