Ein Rat [Gregor Brück?] des Kf. Johann Friedrich von Sachsen: mündlicher Auftrag an die Theologen und Juristen der Universität Wittenberg. Dt. - Wittenberg, 24. Juli 1536

[1] Die [Reformation] und ihre Gegner zur Zeit der Kff. [Friedrich, Johann und Johann Friedrich] von Sachsen. Reichstage und Kaiser für ein Konzil in Deutschland.

[2] Der Kaiser hat nach dem Augsburger Reichstag [1530] von Papst Clemens VII. die Zusage eines freien Konzils erwirkt, die aber nicht eingelöst wurde, wie die Akten zeigen.

[3] Papst Paul III. hat vor einem Jahr durch einen Nuntius [Pietro Paolo Vergerio] ein Konzil in Mantua in Italien angekündigt. Die Antwort des Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] und der anderen [Schmalkaldischen Bundesverwandten: 1677]. An der jetzt erfolgten Ausschreibung [vom 2. 6. 1536: CT 4, 2-6 Nr. 2] wird beanstandet, daß das Konzil nicht in Deutschland gehalten und nicht frei sein wird.

[4] Da ein Kardinal [vgl. aber 1841] mit diesem Dekret unterwegs ist, werden die Gelehrten um ein Gutachten [1769] ersucht, wie der Kf. und der [Schmalkaldische Bund] sich verhalten sollen.

Fundort:
C. A. H. Burkhardt, Dr. Martin Luthers Briefwechsel (1866), 256-258; vgl. WAB 7, 478. ‒ MBW.T 7.

Normdaten
Personen:

Brück, Gregor: GND Hagrid

Clemens VII., Papst: GND Hagrid

Friedrich von Sachsen: GND Hagrid

Johann Friedrich d. Ä. von Sachsen: GND Hagrid

Johann von Sachsen: GND Hagrid

Karl V., Kaiser: GND Hagrid

Melanchthon: GND Hagrid

Paul III., Papst: GND Hagrid

Vergerio, Pietro Paolo: GND Hagrid

Orte:

Wittenberg: Geonames Hagrid