[1] Die Gegner suchen keinen Frieden, sondern Aufschub zu ihrem Vorteil
[2] und deshalb Spaltung.
[3] [Hz. Georg von Sachsen, Hz. Wilhelm von Bayern? und Hz. Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel?] versuchten vergeblich, den [Lgf. Philipp von Hessen] von [Kf. Johann Friedrich] zu trennen.
[4] Auch [Kaiser Karl] will dem [Kf.] nicht wohl.
[5] Die Verhandlungen des [Hz. Georg] und des [Bayern?] mit dem [Lgf.] lassen deren Gesinnung gegenüber dem [Kf.] erkennen.
[6] Der [Kaiser] warnte Augsburg vor dem Eintritt in den [Schmalkaldischen] Bund und gab Versprechungen bezüglich der Religion.
[7] Für einen geplanten neuen Schwäbischen Bund ist Nürnberg; die [evangelischen] schwäbischen Städte wollen laut Bucer lieber beim [Schmalkaldischen] Bund bleiben.
[8] Der Kf. soll dem Lgf. mitteilen, ob er mit dem Bekenntnis [1514] zufrieden ist.
[9] Der Kf. soll feststellen, ob Luther die [Oberdeutschen] aufgrund des Artikels [1514], den Zwingli niemals angenommen hätte, nicht mehr verurteilt.
[10] Der Lgf. war mit der Antwort über die Religion in Württemberg und über die Gesandtschaft bezüglich der Städte zufrieden.
[11] Papst [Paul III.] äußerte sich positiv zu einem Konzil, wofür sich der Kaiser und Kg. [Ferdinand] einsetzen; aber es wird von [Kg. Franz I. von] Frankreich hintertrieben.