[1] C. soll sich deutlicher dazu äußern, ob die Nürnberger Schule nach dem [bevorstehenden] Weggang des Eobanus [Hessus] gehalten werden kann, und ob er selbst geneigt wäre, einen Ruf [an die Universität Wittenberg] anzunehmen.
[2] Befürchtung kommender Unruhen auf Grund eines in Innsbruck erschienenen Himmelszeichens, das M. beschreibt und auf die Türken, [Kg. Johannes Zápolya] von Ungarn, [Lgf. Philipp von Hessen] und die Schweizer oder Bayern deutet.
[3] Auf Anfrage des C. nimmt M. ausführlich Stellung zu [Michael] Servet und dessen Rechtfertigungs- und Trinitätslehre. Klage über die Versäumnisse der alten und gegenwärtigen Kirche; Skepsis gegenüber dem Konzil [⇨ 1304.2]. Plan einer Reise nach Nürnberg.
[4] [Jakob] Micyllus in Frankfurt/[Main] wird wohl eine Berufung nach Nürnberg allen anderen [Heidelberg, Marburg] vorziehen.
[5] M. schenkt C. ein ihm von einem Ansbacher [NN, schwerlich Bernhard Ziegler] geschicktes Exemplar des Polybios; ihm selbst genügt die von [Johannes] Setzer gedruckte Ausgabe [des Vincentius Obsopoeus, Hagenau 1530].
[6] M. freut sich darüber, daß C. die Thebaner-Dramen des Euripides und des Sophokles auslegt, und bekundet seine persönliche Vorliebe für die Phönizierinnen [des Euripides].
[7] Auskunft über die Vorlesungstätigkeit des Franz [Burchard].
[8] Empfehlung des Überbringers Albert [Webler], der aus Gesundheitsgründen heimkehrt und dort bei C., [Johannes] Schöner u.a. lernen will; in [Wittenberg] hörte er auch [Jakob] Milichius.
[9] Nachrichten über [Andrea] Doria und die Türken.
[10] Glückwunsch zur Geburt der Tochter [Martha].