[1] P. beauftragte seinen Wirt [NN] und jetzt [Georg] Sabinus, ihn zu entschuldigen, weil er ohne Abschied Wittenberg verlassen mußte. Er bedauert auch, daß er den kranken Caspar [Peucer, ⇨ 8954.4; ⇨ 8978.2] nicht besuchen konnte.
[2] Gestern klagte [Michael Aeneas] Meienburg, der Schwiegersohn des Sabinus, daß Gf. Johann Georg von Mansfeld seine Schulden bei ihm und seinen Brüdern [Johannes, Christoph, Caspar] nicht bezahle. P. rechnet mit der Zahlungsunfähigkeit aller Grafen [von Mansfeld] und rät, sich rechtzeitig eine Schuldverschreibung auf das Kloster [Walkenried] zu sichern.
[3] P. versprach im Namen des [Eb. Sigismund von Magdeburg] M.s Sohn [Philipp] die Verwaltung des Klosters Zinna. Ob er dieser Aufgabe gewachsen ist, soll M. bei [Joachim] von Beust erfragen.
[4] P. hat besten Wein besorgt.
[5] P. erinnert M. an die Leichenrede für Mgf. Friedrich [von Brandenburg, ⇨ 6612].
[6] Des Papstes [Paul IV.] unglaubliche Stellung zur Krönung Kaiser [Ferdinands, ⇨ 9000].