[1] Schmerz über den Theologenstreit.
[2] Dem [Flacius] billigte St. bisher Eifer für die Wahrheit zu; durch persönliche Begegnung und vor allem durch die Schrift [⇨ 8486.1] lernte er sein böses Wesen kennen.
[3] St. verfaßte darüber ein Gedicht, das ein Freund [NN] auf der Leipziger Messe nur M. persönlich übergeben sollte. M. soll es vertraulich behandeln, denn anläßlich des kürzlich eingetroffenen Gründungsprivilegs für die Universität Jena [⇨ 8501] verboten die Hzz. [Johann Friedrich d.M., Johann Wilhelm und Johann Friedrich d.J. von Sachsen] jede Polemik.
[4] M. soll die Antwort an [Flacius] den Vögeln [⇨ 8091.3] überlassen und sich bei Fürsten für einen Theologenkonvent zur Einigung aufgrund der CA einsetzen [⇨ 8505.2].
[5] [Erhard] Schnepf und Victorin [Strigel] preisen M.s Verhalten während des [Wormser] Religionsgesprächs und geben [Johannes] Brenz die Schuld [⇨ 8516.2].
[6] [Johannes] Schröter überbrachte M.s Brief [8477]. Die Münze verwahrt St.s Frau [Katharina]. St. versichert seine Verbundenheit.
[7] Grüße an [Georg] Sabinus und [Caspar] Peucer.