[1] L. ist entzückt von Basel und von [Johannes] Oporinus, der fast so edel und selbstlos ist wie M.
[2] Doch schneidet der Krieg L. von seiner Heimat [Burgund] ab.
[3] Unterwegs von Frankfurt[Main] nach Basel sah L. viele Söldner in die Dienste der Könige Philipp [von Spanien] und [Heinrich II.] von Frankreich ziehen. In Basel werden Schweizer und Deutsche für Frankreich geworben. Philipp wird durch Kgn. [Maria] von England unterstützt. Während Philipps Abwesenheit in England besetzten die Franzosen Renty in der Picardie, wo vor drei Jahren unter den Augen des Kaisers und des Kg. [Heinrich II. von Frankreich] schwarzburgische Reiterei mit den Franzosen kämpfte.
[4] Das gegen das Königreich Neapel gezogene französische Heer ist gegen den täglich stärker werdenden Hz. von Alba nicht sehr erfolgreich. Die französischen und päpstlichen Anführer [Hz. François de Guise und Antonio Caraffa] sind uneinig, das Heer ist durch Besatzungsaufgaben vermindert und durch das Klima geschwächt. Beide Gegner erhalten Verstärkung. Der [französische] Statthalter von Piemont, [Claude II. de Guise, Hz. von Aumale,] besetzte Valfenera, Cherasco und andere Städte, so daß der Krieg auf das Herzogtum Mailand übergreift. Die Mailänder Truppen führt [Ferdinando Francesco d'Avalos], Marchese di Pescara [et del Vasto], der Sohn des [Alfonso d'Avalos], Marchese del Vasto; er hätte kürzlich beinahe den von Correggio heimkehrenden Hz. von Ferrara [Ercole II. d'Este] getötet.