[1] L. begrüßt es, daß M. nicht nach Heidelberg geht, denn diese Universität wird nach dem bald zu erwartenden Tod des [Kf.] Ottheinrich [von der Pfalz] in Schwierigkeiten geraten.
[2] L. verbrachte bei M. seine glücklichste Zeit; er sehnt sich nach Rückkehr.
[3] L. kümmert sich unter finanziellen Opfern um die aus Wesel [vertriebene] Fremdengemeinde, die er M. warm ans Herz legt. Der Rat verhält sich im Gegensatz zu den deutschen Geistlichen wohlwollend.
[4] L. geht nach Basel. Post soll an [Johannes] Oporinus oder an [Claus] Bromm in Frankfurt geschickt werden.
[5] L. kommt zum Wormser Religionsgespräch [⇨ 8151.2] oder nach Wittenberg.
[6] Heute reiste [Johannes] Schneidewein ab.
[7] L. empfiehlt den Überbringer [NN], der in Wesel wegen Sympathie mit der französischen Gemeinde ins Unglück geriet. Sein Sohn [NN] studierte einige Jahre in Wittenberg.
[8] Gruß von Petrus Antonius.