M. an Paul vom Rode in Stettin und seine Kollegen [in Pommern]. - [Wittenberg], 10. März [1556]
[1] Gebet mit [Joh17] für die Eintracht in der Kirche.
[2] M. verweist auf seine Schriften über den [osiandrischen] Streit [6294; ⇨ 7627.1] und erinnert an seine und Bugenhagens Verdienste um die [pommersche] Kirche.
[3] Er billigt das Urteil der [pommerschen Synode] über [Petrus] Artopoeus [⇨ 7624.2].
[4] Artopoeus ist [in Wittenberg]. Über sein beiliegendes Bekenntnis wurde hart verhandelt, doch wegen M.s u.a. Abwesenheit [in Dresden, ⇨ 7702] noch nicht ausführlich genug. [Hz. Philipp von Pommern] wird gebeten, ihm zu helfen, zumal er versprach, Osianders Lehre fallenzulassen.
Fundort:
CR 9, 118f Nr. 6212.
‒ MBW.T 25.
Datierung:
Jahr aus 7742. Daß Petrus Artopoeus in Wittenberg war, berichtet Zacharias Ursinus dem Johannes Crato am 2.3.1556: Becker (wie bei 6933), 108f Nr. 21.