Lgf. Philipp von Hessen an M. [in Wittenberg]. Dt. - Erfurt, 3. Juni 1555
[1] Ph. bestätigt M.s Schreiben [7503]. Ein Vergleichstag mit Nassau, die Vermählung seiner Tochter [Barbara mit Gf. Georg von Württemberg] und Unruhen hielten Ph. davon ab, zu Kf. [August] von Sachsen und M. nach Dresden zu kommen.
[2] Ph. tritt wie M. für Einigkeit der sächsischen Fürsten [Kf. August sowie die Hzz. Johann Friedrich d.M., Johann Wilhelm und Johann Friedrich d.J. von Sachsen] ein.
[3] Wegen Johannes Stigel hat Ph. an Hz. Johann Friedrich [d.M. von Sachsen] geschrieben. Er würde ihn gern an die Universität Marburg berufen.
[4] Ph. läßt sich durch Verleumdungen von M. nicht entfremden. Segenswunsch.
Fundort:
CR 8, 494f Nr. 5798.
‒ MBW.T 25.