[1] S. bedauert, daß er nach seiner Rückkehr aus England erst jetzt durch Jost [Sturtzkopf] schreiben kann, und gedenkt der Studienzeit, als er mit Hermann Schel [⇨ 2618] bei M. wohnte.
[2] Vor zwei Jahren freuten sich S. u.a., als ihnen Eb. [Thomas Cranmer] von Canterbury mitteilte, M. sei von Kg. Edward nach England berufen worden [⇨ 6826a]. Nun muß er ihn beglückwünschen, daß er durch sein Ausbleiben der Verfolgung entgangen ist. S. wurde von [Johannes] Maccabaeus auf Befehl des Kg. [Christian III.] nach Dänemark berufen.
[3] Doch schmerzt ihn das Schicksal der Prinzessin Elisabeth, die er fünf Jahre in Latein und Griechisch unterrichtete. Sie wurde zwar aus der Haft ihrer Schwester [Kgn. Maria] entlassen, muß aber gegen ihr Gewissen an Götzendienst und Meßopfer teilnehmen.
[4] M. soll ihr, die seine Bücher kennt und ihn schätzt, einen Trostbrief schreiben. S. erhofft von ihr die Wiederherstellung der englischen Kirche.
[5] Gruß von Maccabaeus. Den Brief an Elisabeth kann Jost mitbringen.