M. an Michael Meienburg in Nordhausen.
- [Wittenberg], 19. Februar [1553]
[1] M. betet für Mbg.s Familie.
[2] Christoph Meienburg kommt nun nach Hause. Sein Bildungsstand. Er wird Mbg. und der [Stief]mutter [Anna] gehorchen. M. rät, er solle das Reichskammergericht kennenlernen und später das Jurastudium in Italien oder Deutschland fortsetzen [⇨ 6805.2] oder heiraten.
[3] M. bittet Mbg. um Nachsicht gegenüber der Heiratslust seines Sohnes Johannes.
[4] Mbg. kann Michael [Aeneas] schicken. M. wird ihn aufnehmen, bis sein Präzeptor [Andreas Fabricius] kommt, mit dem er im Collegium wohnen kann [⇨ 6805.1]. Die Seuchengefahr ist vorüber.
Fundort:
CR 8, 228 Nr. 5548.
‒ MBW.T 23.