M. an Michael Meienburg in Nordhausen.
- [Wittenberg], 23. April 1553
[1] Michael [Aeneas] Meienburg ist wohlauf und studiert bei Andreas [Fabricius]. Er wohnt noch im Collegium, da M.s Frau [Katharina] nach dem Tod des [Johannes Koch, ⇨ 6791] erkrankte.
[2] Für Christoph Meienburg wäre [das Reichskammergericht] in Speyer am besten. Wenn er aber die italienischen Juristen hören will, so ist Padua zu empfehlen, wohin gerade [Sebald] Geuders Söhne [Philipp und Anton] mit Johannes Boso [⇨ 6596] gegangen sind [⇨ 6858.1].
[3] M. rechnet mit der Eroberung Deutschlands durch die Türken. Gebet.
[4] M. kann wegen der Krankheit seiner Frau nicht nach Leipzig kommen, hofft aber, in einigen Monaten nach Nordhausen reisen zu können.
Fundort:
CR 8, 68f Nr. 5368.
‒ MBW.T 23.