[1] M. schreibt aus Mangel an sicheren Boten nicht so oft. Er schätzt C. und legt Wert auf einen Gedankenaustausch. Er lebt in Bedrängnis und hält seinen baldigen Tod für möglich.
[2] M. erfuhr von dem Besuch des Franciscus Dryander bei C. Wenn M. ins Exil muß, will er C. sprechen. Die Studien werden durch Seuche und Krieg behindert. C. kann Briefe über Franciscus Dryander [in Straßburg] schicken.
[3] M. antwortet jetzt dem [Andreas] Osiander [⇨ 6616.3].
[4] Zeitungen:
[4.1] Niederlage eines Heeres des Kg. Ferdinand in Ungarn gegen die Türken; Türkenzug des Kf. Moritz von Sachsen.
[4.2] Kriegshandlungen des Mgf. Albrecht [von Brandenburg-Kulmbach] um Nürnberg, in Frankfurt[Main] und in den Bistümern Mainz und Trier. Kaiser Karl sammelt in Speyer Truppen gegen diesen und gegen Kg. [Heinrich II.] von Frankreich, dessen Heer in der Diözese Lüttich ist.
[4.3] [Volrad], der Sohn des Gf. Albrecht von Mansfeld, stellt bei Bremen ein Heer auf, um Mansfeld zu erobern.
[4.4] Verzweifelte Lage in Deutschland. Gebet.