M. an Heinrich Moller in Hamburg.
- Wittenberg, 7. September [1552]
[1] M. betet für den geschätzten Mo. und fordert ihn zur Pflege der Freundschaft und später zur Rückkehr an die Universität auf. Gegenwärtig jedoch herrscht noch die Seuche.
[2] M. freut sich über den [Passauer] Frieden. Die Rückkehr des Hz. Johann Friedrich [d.Ä. von Sachsen] zur Gemahlin [Sibylle] und den Söhnen [Johann Friedrich d.M., Johann Wilhelm und Johann Friedrich d.J.] wird erwartet. Auch ist es richtig, daß Kf. [Moritz] von Sachsen gegen die Türken kämpft statt in Deutschland. Unlängst wurde eine Reitertruppe unter Fabian von Schöneich in Ungarn aufgerieben. Dem Kf. ist ein Heeresteil unter dem Schweinitzer Amtmann [Joachim] Robel nach Ungarn vorausgezogen.
[3] Beilage wie gewohnt. Grüße an den Vater [Joachim] Moller [d.Ä.], die Brüder [Eberhard, Johannes und Dietrich], an [Johannes] Aepinus, [Matthäus] Delius [d.Ä.], Martin [NN], [Johannes] Ritzenberg und die anderen Freunde. Bitte um Briefe von Mo. und Aepinus.
Fundort:
CR 7, 1063 Nr. 5195.
‒ MBW.T 22.