M. an Mgf. Johann von Brandenburg-Küstrin. Dt. - Leipzig, 6. Januar 1552
[1] M. hat [Hieronymus Birckholz], den Sohn des Rentmeisters [Barthel Birckholz], auf J.s Schreiben hin, das er in Leipzig erhielt, angehört, seine gute, in Breslau [bei Andreas Winkler] empfangene Vorbildung festgestellt und ihn Paul Eber anempfohlen. Wenn M. zu Hause wäre, würde er ihn an seinen Tisch aufnehmen.
[2] M., [Erasmus] Sarcerius und [Valentin] Paceus sollen in Leipzig Anweisungen über ihre Konzilsgesandtschaft erhalten. M. bedauert, daß eine gemeinsame Gesandtschaft nicht zustande kam. [Hz. Christoph von] Württemberg und Straßburg schickten Gesandte, doch der Konzilspräsident [Marcello Crescenzio] verweigerte die Annahme der Confessio Virtembergica. M. verspricht sich keinen Erfolg. Er will mit Bezug auf die CA die Anfechtung der Konzilsdekrete begründen.
Fundort:
L. v. Ranke, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation, Bd. 6 (1847), 509f; weitere Ausgaben siehe H 1812; zuletzt ed. Joachimsen 1926, S. 286; 21933, S. 224.
‒ MBW.T 22.