[1] Veit [Örtel] fand St. ungehalten darüber, daß er weder Wagen noch Pferd bekommen konnte, um M. in Leipzig zu treffen. Er will die Reise nachholen.
[2] Auch hier ist man über das Rasen des [Andreas Osiander] betrübt. St. meint, daß er mit der Vergöttlichungslehre den Fürsten schmeichelt, um selbst Macht zu erlangen.
[3] St. bringt die Ansichten eines kürzlich verbrannten Schwärmers [Hans Kindervater] mit Osianders Lehre von der wesentlichen Gerechtigkeit in Verbindung.
[4] [Joachim] Camerarius schreibt zwar, er würde einen Verrückten gewähren lassen. Doch da Dummheit ansteckend ist, soll M. eine Entgegnung verfassen.
[5] Auf M.s zweimalige Aufforderung [6202.4; 6224.4] verspricht St. eine Sammlung seiner Gedichte.
[6] Die Arbeit an den Fasten [⇨ 4801.3.4; ⇨ 5029.2] fällt St. schwer. Er hat dafür medizinische Studien getrieben. Er legt den Entwurf und den Anfang des Gedichtes bei und bittet um Urteil und Anregungen.
[7] St. dankt für eine Münze, bittet Erasmus [Reinhold] um Geduld, empfiehlt den Überbringer, den Diener [NN] des [Bartholomäus] Amantius, und bittet um Rücksendung seiner Gedichte. [Erhard] Schnepf wird nach Lektüre des Buches [Osianders ⇨ 6224.2] antworten.