[1] Vom Weidaer Schösser [Andreas Oltzan] erfuhr M., daß [Johannes] Rosenberg [als Diaconus] nach Weida ging und [Caspar] Rudolf sein Nachfolger [in Veitsberg] wurde, sowie daß [Johannes] Gülden durch seine maßlose Heftigkeit untragbar wurde. M. veranlaßte deshalb bei Kanzler [Gregor Brück] dessen Versetzung. Pfarrer in Weida wird [Laurentius Faber] in Cronschwitz. Pfarrer in Neustadt[Orla] darf Gülden nicht werden, sondern [Johannes Weber] in Uhlstädt, dessen Pfarrei dann Gülden erhalten kann. Vincenz [Stange] hat etwas anderes in Aussicht.
[2] Mit Johannes Agricola hat M. keine ernsten Differenzen. Anbei Luthers diesbezüglicher Brief [612].
[3] M. schickt [Theobald] Billicanus' Brief zurück und dankt für Brenz' Brief.
[4] Auskunft über den Kranz bei den Griechen (Demosthenes, Livius).
[5] Frage, ob die [Altenburger] Stiftsherren dem Kf. [Johann] gehorchen. Wenn sie die Messe abschaffen, können sie die Horen wie in Wittenberg halten.
[6] Der Katechismus [M.s] ist noch nicht verfaßt [Suppl. 5/1, XXIIff]. Die Ameisen[rede, ⇨ 606.3] hat Andreas [Misenus?].