[1] Den Brief [379] überbrachte, als [Lazarus] Spengler in [Wittenberg] war, dessen Hauslehrer Wolfgang [Jacobaeus?], [382] der Bursche [NN] des [Matthäus] Aurogallus.
[2] Nun beantwortet M. einen am Vortage erhaltenen Brief des C.: dessen Wunsch nach einer Erwiderung auf die Diatriba [des Erasmus, ⇨ 343.1] hat M. an [Luther] weitergegeben; dieser hatte sie bereits begonnen.
[3] Ausführliche Stellungnahme zu des C. religiösen Kämpfen, insbesondere über die Seltenheit geistlicher Erfahrungen.
[4] Während seiner Krankheit las M. medizinische Bücher; er berichtet über die Süßwurz.
[5] [Daniel] Stibar brachte soeben Briefe von C. und [Karlstadt].
[6] M. zitiert Plinius, Dioskurides und Theophrast über die Süßwurz.
[7] Luther schreibt an C. über die Affekte; mehr in [De servo arbitrio: WA 18, 551-787].
[8] Die [kursächsischen] Räte wollten [Karlstadt] das freie Geleit geben, doch [Kf. Friedrich] verweigerte es. M. vermutet, daß er sich nun nach Mühlhausen begeben wird, wo Thomas [Müntzer] herrscht. [Karlstadts] Bote [Valentin Ickelsamer] beklagte sich über [Wittenberg].
[9] Über seinen Reiseplan [nach Bamberg] will M. mit Stibar sprechen. Grüße an Michael [Roting]. Trotz Verbot der Ärzte hat M. während seiner Krankheit fast den ganzen Dioskurides gelesen und vollendete seine lateinische Formenlehre [CR 20, 245-336].