[1] W. wurde schon früher von Rötger Reinekerken, Liborius Schreiber u.a. ermuntert, an M. zu schreiben, hatte aber Hemmungen. Er gedenkt des Johannes Trygophorus, des Johannes Hacus und des Justus Syringus, des Untertanen des Gf. Philipp [IV.] von Waldeck[-Wildungen], dem M. gratuliert hatte [2384].
[2] W. erzählt von Johannes Trygophorus [Hefentreger], einem frühen Verehrer Luthers, und schickt dessen Bekenntnis [hrsg. v. V.Schultze: Neue kirchliche Zs. 10 (1899), 658-669].
[3] W. erhielt von Hacus den Katechismus und andere nachgelassene Schriften des Trygophorus zur Veröffentlichung. W. ersuchte Syringus um ein Urteil, das beiliegt. Da Syringus und Hacus gestorben sind und Trygophorus' Bruder Reinhard, sein Sohn Jonas und andere Pfarrer die Veröffentlichung des Katechismus, der in Korbach, Wildungen u.a. Städten in Gebrauch ist, wünschen,
[4] schickt W. dessen Schriften an M., den er in Speyer [1529] bei Dr. Justus Friso kennenlernte, und bittet um Begutachtung und Drucklegung auf seine Kosten (Kf. Johann Friedrich von Sachsen erwähnt).
[5] W. schreibt eigenhändig, wie Erasmus [von Rotterdam] gebietet.