[1] D. verteidigt seine von M. kritisierte Berichterstattung, insbesondere über [Lgf. Philipp von Hessen, ⇨ 3501.1].
[2] In Venedig trifft ein türkischer Gesandter zwei Kardinäle [NN], Vertreter des Papstes [Paul III.] und des [Kg. Franz I.] von Frankreich. Der [Speyrer] Reichstag geht zu Ende. Der Kaiser eilt nach Gent zu Verhandlungen mit [Kg. Heinrich VIII.] von England. [Hz.] Moritz [von Sachsen] und Mgf. Albrecht [von Brandenburg-Kulmbach] sollen je 1000 Reiter führen. Nürnberger Kaufleute, die in Frankfurt[Main] französisches Geld sahen, wünschen mit dem Kaiser die Vernichtung dieses Feindes. Die Türken eroberten Blindenburg [Visegrád] und bedrohen ganz Österreich.
[3] D. erinnert an seine Anfrage wegen des Engelkampfes zur Rettung der Kirche und an M.s Antwort und teilt nun die seltsame Deutung des Engelkampfes in Daniel [10, vgl. Luthers Vorrede: WA Bibel 11/2, 30f] durch [Andreas Osiander] mit.
[4] Dank für die Jesaja-Stelle [3501.3]. Segenswunsch.
[5] Ein beunruhigendes Buch des [Caspar von] Schwenckfeld [Der Schwermer: CS 9, 1-17].
[6] Beschuldigungen der Wittenberger Mediziner gegen [Johannes] Magenbuch. D. fragt nach den Grundlagen von M.s Sternprophezeiung für den 25. März.
[7] Der Bote [N.] Tenckel ist besser als Hermann [NN].