[0] M. schreibt auf Bitten von E.s Bruder Erasmus, der fleißig studiert und mit dem gelehrten [Johannes Mercurius] von Morschheim [⇨ 4327] verkehrt.
[1.1] Man spürt Begabung und Fleiß aus seinem Stil. Deshalb billigt M. die Fortsetzung des Studiums.
[1.2] Er riet Erasmus zu Jura mit dem Ziel einer Anstellung beim Adel. Doch Erasmus bevorzugt den Kirchendienst und bittet seinen Bruder um Unterstützung für ein bis zwei Jahre.
[1.3] M. fordert E. auf, wie ein Vater zu handeln [dieser hat Erasmus anscheinend verstoßen].
[2] Erasmus bittet ferner, die Schulden bei Magister Thomas [Ryner] in Heidelberg tilgen zu helfen, zunächst durch ein Gesuch an den Kämmerer [NN] zu Neuburg. M. erbietet sich, dem befreundeten Thomas zu schreiben, er möge Ratenzahlung akzeptieren.
[3.1] Die Pflicht der Alten zur Förderung der Jugend.
[3.2] Segenswunsch für die begonnene Reformation im Gebiet der Hzz. Ottheinrich und Philipp [von Pfalz-Neuburg, ⇨ 2997a].