M. an Joachim Camerarius in Leipzig.
- [Wittenberg], 21. Juli [1542]
[1] Dank für fleißiges Schreiben. Zu dem Gerede über den [braunschweigischen] Krieg versichert M., daß [Lgf. Philipp von Hessen] die Klagen Goslars nicht länger unerhört lassen konnte. Der Brandstifter [Hz. Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel] wird von Gott bestraft werden und [die Schmalkaldener] vielleicht desgleichen.
[2] Erfreulicher Brief des Johannes Agricola aus Ungarn: der Sultan kommt nicht. Doch M. ist durch Vorzeichen (Geburt in Prag) beunruhigt.
[3] M. hat Leibschmerzen. Seine Familie kehrte aus [Frankfurt/Oder] zurück [⇨ 2989.2]; seine Tochter [Anna] Sabinus brachte ihre vierte Tochter [Sabina Sabinus] zur Welt.
[4] Empfehlung des Überbringers, des Marburger Professors [NN]; er ist mit Adam [Krafft] befreundet und verhandelte in Wittenberg mit Matthias [Flacius] Illyricus über eine Berufung nach Marburg.
Fundort:
CR 4, 845 Nr. 2522; Cod.II, 143.
‒ MBW.T 11.