[1] Auf den durch Kf. Joachim II. von Brandenburg im April übermittelten Brief des Kg.s [⇨ 2191.4 und CR 3, 766 Anm.*] hat sich der Kf. auch deshalb umso mehr für den Frieden in Deutschland [⇨ 2190] eingesetzt, damit den benachbarten Völkern Türkenhilfe geleistet werden kann, und er beklagt das Fehlen von gemeinsamen Abwehrmaßnahmen.
[2] Da dem folgenden Brief des Kg.s ein Vorwurf gegen [den Schmalkaldischen Bund] zu entnehmen war,
[3] erinnert der Kf. an seine bewiesene Loyalität gegen Kaiser und Reich
[4] und an die wegen der Kirchenreform erfahrenen Anfeindungen.
[5] Des Kg.s Ermahnung zum Frieden sollte besser den Gegnern der Reformation gelten.
[6] Türkenhilfe ohne inneren Frieden und politische Mitwirkung ist unzumutbar.
[7] Der Kg. möge die Verleumdungen nicht glauben, sondern beim Kaiser vermitteln. Nach vollbrachter Kirchenreform wird ein Türkenkrieg erfolgreicher sein.